Die Elemente
Die Entstehung der Elemente
Zuerst waren die sieben Götter, und jeder vermochte etwas zu schaffen, doch der oberste der Sieben war Terraquaventus, Herr der Magie und der Elemente, denn nur er vermochte es, über diese Kräfte zu gebieten, indem er sie durch seine Kräfte trennte und miteinander verflocht, und somit der Welt eine Form gab. Wahrend sich Amania und Iuris ihrer Rolle zuerst kaum bewusst waren, und Lucilia und Somnus das Licht und Dunkelheit schufen, standen Artifex und Verenia dem Herren der Elemente von Anbeginn sehr nah. Und als die Götter hinabblickten und die großen Landmassen sahen, die sich gebildet hatten, und die weiten Ozeane, die sie voneinander trennten, sprach Verenia: "Ich sehe, dass etwas ist, doch es ist karg und leblos", und so stieg sie hinab und hauchte dem toten Boden Leben ein, so dass grünes Gras auf ihm zu sprießen begann, und sie verstreute magische Samen und überall begannen Bäume und Blumen aus der Erde zu sprießen, und als sie sich ihr Werk ansah, war sie vorerst froh. Und Artifex sah hinab, er hatte Gefallen gefunden an dem kalten Stein und den Erzen, und so stieg er hinunter und formte Gebirge und Höhlen, und er erfreute sich an dem Feuer, welches zu dieser Zeit an vielen Stellen vor sich herloderte, und schmiedete mit Hilfe der Flammen aus den Erzen fantastische Dinge. Ein lange Zeit danach brach das Unglück über Luminor herein, als die dunklen Götter die Welt mit ihrer Dienerschaft überfielen. Doch sie wurden besiegt und wieder in die Unendlichkeit verbannt, aus der sie kamen. Doch der Herr Terraquaventus erkannte in seiner Weisheit, dass die Welt Wächter brauchte, Wächter, die jeden Winkel der Welt erfassten, denn die Götter hatten viel damit zu tun, das wieder herzurichten, was im Großen Krieg zerstört worden war. Und so verlieh er den vier Elementen, welche da sind: Erde, Luft, Feuer und Wasser, eine große Kraft. Aus jeder der Materien erschuf er eine Wesenheit mit gewaltiger Macht, die es vermochte, all ihr Sein zu fühlen und zu erblicken und allerort in beliebiger Form zu erscheinen, ohne jedoch das Bild der Welt zu verändern. Dies waren die Elementartitanen, und sie waren und sind die allgegenwärtigen Wächter Luminors.
Die Titanen
Anfangs waren die Titanen glücklich über ihr sein. Tellus war Herr des Steins und der Erde, Celestrielle die Titanin der Lüfte, Ardor der Gebieter über das Feuer und Aquillia die Herrin der Meere. Doch irgendwann waren sie nicht mehr zufrieden damit, einfach nur zu sein, auch sie wollten schöpfen, und so erschufen sie sich Diener aus ihrer Materie, die ihnen bei ihren Aufgaben halfen. Dies stellte sie für eine Zeit zufrieden, doch als sie sahen, wie die Götter mehr und mehr Dinge auf Luminor erbauten und schufen, wurden sie eifersüchtig. So forderten sie von Terraquaventus, dass ein jeder von ihnen ein wenig von seiner Kraft erhielte, um es den Göttern gleichzutun. Doch dieser verbot es den Titanen, und sagte, dass dies nicht ihre Aufgabe sei. Zornerfüllt, doch dies verbergend, zogen die Titanen von dannen und schmiedeten gemeinsam einen Plan, um doch noch zu ihrer Schöpferkraft zu gelangen. Ihr Vorhaben war es, gemeinsam aufzubegehren und einen Teil dessen, was die Götter geschaffen hatten, zu zerstören, um so ihre Macht zu demonstrieren. Und so zitterte eines Tages der Boden unter dem großen Tempel der Sieben, und eine Spalte brach auf, aus der heiße Flammenzungen leckten und die weißen Mauern schwärzten, und gewaltige Sturmwinde tobten und fegten die Dächer hinfort, und das Land wurde überschwemmt und Flutwellen schmetterten gegen die großen Mauern. Als die Götter ihre Tempel geschändet sahen, waren sie von Zorn erfüllt, allein Terraquaventus überkam eine große Trauer, und seine Tränen fielen in den weiten Ozean und vermischten sich mit dem nassen Element, und Aquillia spürte, dass da nun etwas da war, und schließlich bemerkte sie, dass sie in der Lage war, so wie die Götter etwas zu schaffen, und so begann sie damit, auch dem Meer leben zu geben. Mit Wehmut schenkte Terraquaventus seinen Atem der Luft, einige Tropfen Blut, die aus seinem anderen Auge hervorkamen, vermischten sich mit der Erde und seine Betroffenheit wurde vom Feuer aufgesogen. So besaß nun jeder der vier die Macht, die er sich erbeten hatte.
Tellus
Tellus ist der Titan der Erde und des Gesteins. Er ist das Element, aus dem wir unsere Häuser bauen, und auf der wir unsere Felder säen. Seine Erscheinung mag die eines riesigen Berges sein, in den Tempeln wird er als gewaltige, humanoide Gestalt mit zwei geballten Fäusten dargestellt. Tellus werden die Eigenschaften der Stärke und Standhaftigkeit zugeschrieben, seine Diener sind die Erdelementare. Die Jahreszeit des Frühling wird dem Erdherren zugesprochen.
Ardor
Ardor ist der Titan des Feuers. Er ist das Feuer, welches uns an kalten Nächten wärmt und Licht spendet, und das Feuer, welches unsere Feinde vernichtet. Ardors Erscheinungsbild mag das eines gigantischen Vulkans sein, in den Tempeln wird er als gewaltige Flamme mit humanoiden Zügen dargestellt. Seine Eigenschaften sind Mut und die Unberechenbarkeit. Die Jahreszeit des Sommers untersteht Ardor.
Celestrielle
Celestrielle ist die Titanin der Lüfte. Sie ist die Luft, die wir atmen, und die frische Brise an heissen Tagen. Aber sie ist auch der wirbelnde Orkan, der ganze Landstriche zu verwüsten mag. Ihre Erscheinungsform mag die einer riesigen Wolke sein, in Tempeln wird sie jedoch als wunderschöne Frau in fliegenden Gewändern dargestellt. Ihre Eigenschaften sind Güte und Wahrheit. Die Jahreszeit der Herrin Celestrielle ist der Herbst.
Aquillia
Aquillia ist die Titanin des Wassers. Sie ist das Wasser, welches wir trinken und sie beherrscht die Meere, Seen und Flüsse mit all ihren Lebewesen, die wir mit unseren Schiffen befahren. Ihre Erscheinungsform ist das Wasser an sich, vielleicht auch ein grosser See, in Tempeln wird sie als eine Art Welle mit humanoiden Zügen dargestellt. Ihre Eigenschaften sind die Wandlungsfähigkeit und die Launenhaftigkeit. Der Winter ist die Jahreszeit der Herrin Aquillia.
Zuerst waren die sieben Götter, und jeder vermochte etwas zu schaffen, doch der oberste der Sieben war Terraquaventus, Herr der Magie und der Elemente, denn nur er vermochte es, über diese Kräfte zu gebieten, indem er sie durch seine Kräfte trennte und miteinander verflocht, und somit der Welt eine Form gab. Wahrend sich Amania und Iuris ihrer Rolle zuerst kaum bewusst waren, und Lucilia und Somnus das Licht und Dunkelheit schufen, standen Artifex und Verenia dem Herren der Elemente von Anbeginn sehr nah. Und als die Götter hinabblickten und die großen Landmassen sahen, die sich gebildet hatten, und die weiten Ozeane, die sie voneinander trennten, sprach Verenia: "Ich sehe, dass etwas ist, doch es ist karg und leblos", und so stieg sie hinab und hauchte dem toten Boden Leben ein, so dass grünes Gras auf ihm zu sprießen begann, und sie verstreute magische Samen und überall begannen Bäume und Blumen aus der Erde zu sprießen, und als sie sich ihr Werk ansah, war sie vorerst froh. Und Artifex sah hinab, er hatte Gefallen gefunden an dem kalten Stein und den Erzen, und so stieg er hinunter und formte Gebirge und Höhlen, und er erfreute sich an dem Feuer, welches zu dieser Zeit an vielen Stellen vor sich herloderte, und schmiedete mit Hilfe der Flammen aus den Erzen fantastische Dinge. Ein lange Zeit danach brach das Unglück über Luminor herein, als die dunklen Götter die Welt mit ihrer Dienerschaft überfielen. Doch sie wurden besiegt und wieder in die Unendlichkeit verbannt, aus der sie kamen. Doch der Herr Terraquaventus erkannte in seiner Weisheit, dass die Welt Wächter brauchte, Wächter, die jeden Winkel der Welt erfassten, denn die Götter hatten viel damit zu tun, das wieder herzurichten, was im Großen Krieg zerstört worden war. Und so verlieh er den vier Elementen, welche da sind: Erde, Luft, Feuer und Wasser, eine große Kraft. Aus jeder der Materien erschuf er eine Wesenheit mit gewaltiger Macht, die es vermochte, all ihr Sein zu fühlen und zu erblicken und allerort in beliebiger Form zu erscheinen, ohne jedoch das Bild der Welt zu verändern. Dies waren die Elementartitanen, und sie waren und sind die allgegenwärtigen Wächter Luminors.
Die Titanen
Anfangs waren die Titanen glücklich über ihr sein. Tellus war Herr des Steins und der Erde, Celestrielle die Titanin der Lüfte, Ardor der Gebieter über das Feuer und Aquillia die Herrin der Meere. Doch irgendwann waren sie nicht mehr zufrieden damit, einfach nur zu sein, auch sie wollten schöpfen, und so erschufen sie sich Diener aus ihrer Materie, die ihnen bei ihren Aufgaben halfen. Dies stellte sie für eine Zeit zufrieden, doch als sie sahen, wie die Götter mehr und mehr Dinge auf Luminor erbauten und schufen, wurden sie eifersüchtig. So forderten sie von Terraquaventus, dass ein jeder von ihnen ein wenig von seiner Kraft erhielte, um es den Göttern gleichzutun. Doch dieser verbot es den Titanen, und sagte, dass dies nicht ihre Aufgabe sei. Zornerfüllt, doch dies verbergend, zogen die Titanen von dannen und schmiedeten gemeinsam einen Plan, um doch noch zu ihrer Schöpferkraft zu gelangen. Ihr Vorhaben war es, gemeinsam aufzubegehren und einen Teil dessen, was die Götter geschaffen hatten, zu zerstören, um so ihre Macht zu demonstrieren. Und so zitterte eines Tages der Boden unter dem großen Tempel der Sieben, und eine Spalte brach auf, aus der heiße Flammenzungen leckten und die weißen Mauern schwärzten, und gewaltige Sturmwinde tobten und fegten die Dächer hinfort, und das Land wurde überschwemmt und Flutwellen schmetterten gegen die großen Mauern. Als die Götter ihre Tempel geschändet sahen, waren sie von Zorn erfüllt, allein Terraquaventus überkam eine große Trauer, und seine Tränen fielen in den weiten Ozean und vermischten sich mit dem nassen Element, und Aquillia spürte, dass da nun etwas da war, und schließlich bemerkte sie, dass sie in der Lage war, so wie die Götter etwas zu schaffen, und so begann sie damit, auch dem Meer leben zu geben. Mit Wehmut schenkte Terraquaventus seinen Atem der Luft, einige Tropfen Blut, die aus seinem anderen Auge hervorkamen, vermischten sich mit der Erde und seine Betroffenheit wurde vom Feuer aufgesogen. So besaß nun jeder der vier die Macht, die er sich erbeten hatte.
Tellus
Tellus ist der Titan der Erde und des Gesteins. Er ist das Element, aus dem wir unsere Häuser bauen, und auf der wir unsere Felder säen. Seine Erscheinung mag die eines riesigen Berges sein, in den Tempeln wird er als gewaltige, humanoide Gestalt mit zwei geballten Fäusten dargestellt. Tellus werden die Eigenschaften der Stärke und Standhaftigkeit zugeschrieben, seine Diener sind die Erdelementare. Die Jahreszeit des Frühling wird dem Erdherren zugesprochen.
Ardor
Ardor ist der Titan des Feuers. Er ist das Feuer, welches uns an kalten Nächten wärmt und Licht spendet, und das Feuer, welches unsere Feinde vernichtet. Ardors Erscheinungsbild mag das eines gigantischen Vulkans sein, in den Tempeln wird er als gewaltige Flamme mit humanoiden Zügen dargestellt. Seine Eigenschaften sind Mut und die Unberechenbarkeit. Die Jahreszeit des Sommers untersteht Ardor.
Celestrielle
Celestrielle ist die Titanin der Lüfte. Sie ist die Luft, die wir atmen, und die frische Brise an heissen Tagen. Aber sie ist auch der wirbelnde Orkan, der ganze Landstriche zu verwüsten mag. Ihre Erscheinungsform mag die einer riesigen Wolke sein, in Tempeln wird sie jedoch als wunderschöne Frau in fliegenden Gewändern dargestellt. Ihre Eigenschaften sind Güte und Wahrheit. Die Jahreszeit der Herrin Celestrielle ist der Herbst.
Aquillia
Aquillia ist die Titanin des Wassers. Sie ist das Wasser, welches wir trinken und sie beherrscht die Meere, Seen und Flüsse mit all ihren Lebewesen, die wir mit unseren Schiffen befahren. Ihre Erscheinungsform ist das Wasser an sich, vielleicht auch ein grosser See, in Tempeln wird sie als eine Art Welle mit humanoiden Zügen dargestellt. Ihre Eigenschaften sind die Wandlungsfähigkeit und die Launenhaftigkeit. Der Winter ist die Jahreszeit der Herrin Aquillia.


































