Die Menschen
Die Verdammten
Verdammte oder böse Menschen?
Die Geschichte der Menschen
Lange nach dem die Zwerge und die Elben das erste Mal auf Luminor schritten, kamen die Menschen in die Welt. Es ist wenig darüber bekannt welcher der Sieben nun die Menschen nach Luminor führte, aber manche Gelehrte munkeln, dass es der große Gotterfürst selbst, Terraquaventus, war, um ein breites Feld des Gleichgewichts in Luminor zu schaffen. Anfangs lebten die Menschen unbeachtet von Göttern auf der Welt, die sich nur auf ihre liebsten Schützlinge konzentrierten und sich nicht von diesen unvollkommenen Geschöpfen ablenken ließen. Doch die Menschen kamen auch sehr gut allein zurecht. Sie schafften es, trotz ihres vergleichsweise kurzen Lebens, sich sehr schnell zu entwickeln, hauptsächlich wegen ihrer uneingeschränkten Offenheit Neuem gegenüber, und ihrer Fähigkeit, von anderen Dingen zu lernen. Und so dauerte es nicht lange, bis die Menschen auch die Aufmerksamkeit der Götter erlangten. Jeder Gott wollte diesen viel versprechenden Geschöpfen etwas von sich schenken. Und so kam es, dass Lucilia den Menschen die Aufrichtigkeit, Somnus die Bescheidenheit, Iuris die Gerechtigkeit, Amania die Liebe, Verenia die Friedfertigkeit und Artifex den Wissensdrang gab. Terraquaventus aber, vielleicht weil seine Brüder schon wieder alles und jeden beeinflussen wollten, schenkte den Menschen den freien Willen.
Nun hatten auch die dunklen Sieben eine Chance, diese Geschöpfe zu beeinflussen. Die dunkle Göttin der ewigen Finsternis flößte den Menschen die Bosheit ein, Ulmatril verlieh ihnen den Neid, Geiz und die Habgier. Mescaba schaffte es, einen kleinen Teil Chaos in den Menschen unterzubringen. Die Unehrlichkeit kam von Injaris und Valikshara gab ihnen die Anfälligkeit für ihre Krankheiten und Seuchen. Cadarex infizierte sie mit Zorn und Heimtücke, und Mortabor verlieh ihnen Unzufriedenheit und den Drang nach ewigem Leben.
Seitdem waren die Menschen gespalten. Sie bildeten Königreiche, um sich zu bekriegen und Macht zu erlangen. Sie fielen übereinander her, verbündeten sich, und ganze Königreiche entstanden und gingen unter. Trotz alledem entwickelten sie sich unaufhaltsam weiter und bildeten alsbald den größten Teil der Geschöpfe in Luminor. Mit der Zeit teilten sich die Menschen, teils wegen ihres Glaubens, teils wegen ihrer geographischen Lage in verschiedene Völker der Medianer, der Vatori, der Ursar, der Borea und der Verdammten.


































